Presseinformation
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03.11.2008


 

 

 

„Entfesselter Kapitalismus schadet den Sportvereinen“

DJK-Sportverband unterstützt die Sozialkritik von Erzbischof Reinhard Marx

 

 

Der DJK-Sportverband teilt die Kritik von Erzbischof Reinhard Marx an einem entfesselten Kapitalismus. „Eine rein kapitalistisch orientierte Marktwirtschaft hat auch negative Folgen auf die Sportvereine“, so der Präsident des katholischen Sportverbandes, Volker Monnerjahn. Die Vereine spürten immer mehr den Druck, dem die Menschen in ihrem Berufsleben ausgesetzt seien. Längere Arbeitszeiten, ungünstigere Arbeitsbedingungen und ein schlechteres Arbeitsklima führten dazu, dass regelmäßige Sportangebote oft nicht mehr wahrgenommen würden. Zudem nehme die Bereitschaft ab, ein Ehrenamt anzunehmen. Gerade aber die Sportvereine leisteten eine nicht zu unterschätzende und unentgeltliche Sozialarbeit.

„Reines Profitdenken führt zu sozialer Verarmung und schadet der Gesellschaft. Wenn der Mensch nicht mehr im Mittelpunkt unseres Handelns steht, kann das langfristig gesehen auch politisch zu einer gefährlichen Entwicklung führen“, glaubt Monnerjahn.

Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hatte in dieser Woche mit der Vorstellung seines Buches „Das Kapital. Ein Plädoyer für den Menschen“ für Aufsehen gesorgt. In seinen Ausführungen übt der Namensvetter von Karl Marx harsche Kritik sowohl am ungebremsten Kapitalismus als auch am Kommunismus.

 

DJK-Sportverband

Jutta Bouschen

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(38 Zeilen, 1.487 Zeichen) „Sport um der Menschen willen“ ist das Leitbild des katholischen DJK-Sportverbandes, der rund 524.229 Mitglieder in 1163 DJK-Vereinen vertritt. Im Jahre 1920 in Würzburg gegründet, hat sich die DJK die Förderung des sachgerechten Sports, die Förderung der Gemeinschaft und die Orientierung an der christlichen Botschaft zu Leitmotiven gemacht.

 


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